So bereiten Sie eine Druckdatei für Etiketten vor.
DTP-Anforderungen für den Flexodruck LED UV in HD-Qualität 175 lpi. Eine gut vorbereitete Datei bedeutet schnellere Prepress, farbtreuen Druck und null Überraschungen auf dem Etikett.
Format: PDF im Maßstab 1:1
Empfohlener Standard: PDF/X-4. Ein Etikett pro Seite, ohne Druckmarken in der Grafik.
Texte in Pfade umgewandelt
Alle Schriften in Pfaden (Outline) — eliminiert das Risiko von Schriftersatz und Textverschiebungen.
Farben: CMYK + Pantone
Arbeiten im CMYK-Farbraum; Zusatzfarben ausschließlich als korrekt benannte Pantone-Sonderfarben. RGB-Elemente konvertieren wir automatisch, aber der Farbton kann sich verschieben — liefern Sie besser gleich CMYK.
Textschwarz: 100 % K
Kleine Texte und dünne Linien in reinem Schwarz (C0 M0 Y0 K100) mit aktiviertem Überdrucken — nie aus vier Farben, denn beim Passer entstehen farbige Ränder. Große schwarze Flächen verstärken Sie mit einer Unterlage, z. B. C40 + K100.
Bitmaps: mindestens 300 dpi
Alle Fotos und Bitmaps mit min. 300 dpi im Maßstab 1:1. Wir drucken mit 175 lpi — eine niedrigere Auflösung bedeutet sichtbare Pixel auf dem Etikett.
Farbauftrag bis ~300 %
Maximaler Gesamtfarbauftrag (TIL) etwa 300 % — die dunkelsten Stellen des Designs vernünftig aufbauen, nicht mit vier Kanälen auf 100 %.
Beschnitt: mindestens 3 mm
Hintergründe und Grafiken, die bis zur Kante reichen, min. 3 mm über die Schnittlinie hinausziehen — so hat das Etikett nie weiße „Blitzer“ am Rand.
Sicherheitsabstand: 3 mm
Texte, Logos und Codes min. 3 mm innerhalb der Schnittlinie halten — nichts Wichtiges wird abgeschnitten oder „klebt“ an der Kante.
Stanzlinie als Sonderfarbe
Die Etikettenform (Die Line) als eigene Sonderfarbe — z. B. „CutContour“ — auf Überdrucken gestellt. Nicht in die Grafik einbetten.
Minimale Texte und Linien
Texte min. 5 pt; negativ (heller Text auf dunklem Grund) min. 7 pt und fett. Linien ab 0,2 mm, negativ ab 0,3 mm.
Weißfarbe und partieller Lack
Elemente in Weiß (transparente und metallisierte Materialien) und partiellem Lack als eigene Ebenen/Sonderfarben anlegen — z. B. „WHITE“ und „VARNISH“ — mit aktiviertem Überdrucken.
Barcodes
EAN min. 80 % der Nominalgröße, einfarbig (am besten 100 % K) auf hellem Grund, mit eingehaltenen Ruhezonen. Codes werden nicht gerastert und nicht negativ gesetzt.
Überfüllungen (Trapping), Flexo-Distorsion und die Weißseparation erledigen wir auf unserer Seite — darum müssen Sie sich nicht kümmern. Nach der Dateianalyse senden wir einen Softproof zur Freigabe, oft noch am selben Tag.
Unsicher bei Ihrer Datei? Wir prüfen sie.
Senden Sie Ihr Design — unser Technologe prüft es für den Flexodruck und schickt seine Anmerkungen zusammen mit einem Softproof zurück, meist noch am selben Tag.